COMPANY

   

History

 
         

   
   

   

Wir - die MSB Software GmbH - wurden im Frühjahr 1986 zum Leben erweckt. Oder genauer: am 7. Juli 1986 in das Handelsregister als MSB Mikrocomputer Software Handelsgesellschaft m.b.H. eingetragen.

Der Zweck der Firma war bei der Gründung von vornherein klar: alle Beteiligten waren sich einig, dass die MSB für technische Software im Umfeld der grafischen Datenverarbeitung stehen soll.

Die Auswahl eines passenden Firmennamens hingegen war etwas schwieriger. Es sollte ein Name sein, der sich mit drei Buchstaben abkürzen lässt - das war zur damaligen Zeit in der EDV-Branche einfach so üblich und zusätzlich sollte diese Abkürzung auch noch eine "technische" Deutung ermöglichen.

Nach nächtelangem Brainstorming kristallisierte sich "MSB" als Kürzel heraus: MSB - Most Significant Bit.

Ganz egal, wie sich die Bytes und Words, Registerlängen, Zahlendarstellungen, Verarbeitungsgeschwindigkeiten oder sonst was in der Computerei verändern, das Most Significant Bit ist immer in vorderster Reihe mit dabei!

Aus unserer Zielrichtung ergab sich die Übernahme der österreichischen Generalvertretung für die Produkte der GTS-GRAL GmbH aus Deutschland.

Einer der Gründer von GTS-GRAL, Dr. Emil Pfaff, arbeitete damals wesentlich am internationalen Standard der grafischen Datenverarbeitung - dem Grafischen Kern System oder kurz GKS genannt - dem Referenzmodell für die GDV - mit und entwickelte daraus das Produkt GKS-Gral.

Unser erster große Kunde, die AVL List GmbH in Graz, entwickelte auf Basis von GKS-Gral ihre erste Version von FIRE (eine finite Elemente-Applikation für Verbrennungskraftmaschinen).

Auf der Entwicklungsseite gab es Projekte mit verschiedenen Partnern: z.B. zusammen mit GTS-GRAL machten wir das GKS für den Personal Computer "salonfähig", mit dem Forschungszentrum Seibersdorf wurde ein grafischer Editor erstellt und in Kooperation mit der Technischen Universität Wien wurde der HPP-GMS (Simulation von Grundwasser) entwickelt.

Unsere Kontakte zu Hardware-Herstellern entwickelten sich großteils aus den Anfängen mit der Grafik-Software.

Da waren die ersten Hersteller von "Grafik-Workstations", wie SUN und Apollo Domain. Auf der anderen Seite gab es Tektronix - DER Hersteller von grafikfähigen Terminals, der für kurze Zeit auch Grafische Workstations herstellte.

Die PCs waren im Kommen und wurden immer leistungsfähiger. Was lag also näher, als den PC als "Terminal-Ersatz" zu verwenden. Pericom war einer der Ersten, die Terminal-Hardware durch Terminal-Emulations-Software ablösten.

Anfang der 90er Jahre etablierte sich X11 als grafisches Interface auf den UNIX Workstations - auch wenn sich SUN zuerst noch etwas zierte. Und es ergab sich unser Kontakt zu Hummingbird - einem der ersten bedeutenden Anbieter von X-Server Software für den PC.

Am 16-11-1990 schlossen wir mit Hummingbird den Vertriebspartner-Vertrag für die Exceed Produkt-Familie ab (damals übrigens noch mit kleinem "e" und großem "X" geschrieben - eXceed). Damit zählen wir zu den "early birds of Hummingbird".

MSB Software war also schon dabei, als im Jänner 1991 der weltweit erste X-Server für Microsoft Windows an die Kunden ausgeliefert wurde.

Bereits 1993 schlossen wir mit den österreichischen Hochschulen einen Vertrag über die Nutzung der Exceed Software für die Forschung und Lehre. Auch heute noch arbeiten die österreichischen Universitäten mit den aktuellsten Versionen der weltweit führenden PC-X-Server Software.

Am Anfang der Zusammenarbeit mit Hummingbird war es noch ziemlich schwierig, die Geschichte von X11 und der Client/Server-Technologie zu erzählen. Daher kreierten wir damals den "Mutanten", der die Mutation des PCs zu einem X-Terminal durch die Hummingbird Software veranschaulichen sollte.

Heute schreibt sich eXceed einfach Exceed, und Client/Server-Technologie ist ein alltägliches Schlagwort.

Die gute Erfahrung mit kanadischen Software-Herstellern und unsere Zuneigung zum Betriebssystem UNIX führte zu einer Partnerschaft mit der in Ontario beheimateten Mortice Kern Systems Inc., kurz MKS genannt.

Die Produkte von MKS runden die Produktpalette im Bereich Interoperabilität perfekt ab.

Und noch ein Thema liegt uns am Herzen. Das hat zwar nichts mit Bits und Bytes, Megahertz und KiloBits zu tun, sondern ist einfach nur ultracool: Motorradfahren. Nicht nur, dass das Technik-Team seine "Reibn" dafür benützt, um bequem und schnell vor Ort zu sein, unterstützen wir auch gerne Motorrad-Events:

Als unser Freund Heinrich Wegenstein mit seiner AsiaBikeTours auf indischen Enfield Motorrädern den Landweg von Delhi nach Wien bewältigte, berichteten wir darüber "live" im Internet.

Und wir unterstützen auch den einmaligen Ernst Graft jun. bei seiner TOY-RUN und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg und viele Teilnehmer!

© 2001 MSB
 
         
     

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