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Kaspersky Anti-Spam 3.0

Kaspersky Anti-Spam 3.0 filtert E-Mails in Unternehmensnetzwerken auf mehreren Ebenen, wobei sowohl linguistische Heuristik als auch Signaturen zum Einsatz kommen.

Die neue Version nutzt die Kaspersky-eigene SpamTest-Technologie zur Erkennung unerwünschter Mails: Absender werden mit Blacklists verglichen, E-Mails auf formelle Merkmale geprüft, die linguistische Heuristik erkennt bestimmte Schlüsselworte und auch Bild-Spams können blockiert werden. Die Neuauflage benötigt vier bis fünf Mal weniger System-Ressourcen als die Vorgängerversion, die Größe der Datenbank-Updates wurde ebenfalls reduziert.

Alle ankommenden E-Mails werden neben typischer Spam-Merkmale mittels der heuristischen Linguistik auch auf bestimmte Schlüsselworte und deren Verteilung im Text geprüft. Dabei scannt der Filter nicht nur den E-Mail-Text, sondern auch die Anhänge. Dank der grafischen Signaturen werden auch Bild-Spams im E-Mail-Body sowie den Anhängen erkannt und deren Empfang abgelehnt.

Entdeckt das Programm Spam, können verschiedene Aktionen durchgeführt werden: Die Mail kann automatisch gelöscht, dem Absender eine Ablehnung geschickt oder die E-Mail beziehungsweise eine Kopie in einen Quarantäne-Ordner verschoben werden. Außerdem ist es möglich, die Mail mit einer vom Administrator vorgegebenen Kennzeichnung an den Empfänger weiterzuleiten - die Filterung erfolgt dann auf Ebene des E-Mail-Clients.

Kann eine E-Mail nicht eindeutig eingestuft werden, schickt das Programm eine Anfrage an den UDS-Server (Urgent Detection System), der Informationen über die letzten Massenversand-Aktionen enthält: Die Daten neuer Spam-Mails werden sofort in die lokale Datenbank des Anwenders übernommen. Während des Filterprozesses kann die Autorisierung des Absenders nach der SPF-Technologie (Sender Policy Framework) erfolgen.

In Ergänzung zur DNSBL-Technologie, welche die Spam-IP-Adressen blockiert, wird per SURBL-Technologie (Spam URL Realtime Block List) auch die Spammer-URL im Nachrichten-Body analysiert und damit die Spam-Mail gefiltert.

Auch Administratoren bietet die neue Version 3.0 etliche Vorteile. So können zum Beispiel die Sicherheits-Stufen des Filters individuell eingestellt, eigene White- und Blacklists erzeugt, verschiedene Filterregeln ausgewählt und Mails bestimmter Sprachen automatisch blockiert werden.

Über das Web-Interface von Kaspersky Anti-Spam 3.0 kann der Administrator das Programm zentral einstellen und steuern und mit dem erweiterten Statistik-Modul jederzeit den Status der Spam-Blockierung überprüfen. Die Anti-Spam-Datenbanken werden nach einem vom Administrator festgelegten Zeitplan aktualisiert - Kaspersky Lab stellt alle 20 Minuten Aktualisierungen zur Verfügung.

Kaspersky Anti-Spam 3.0 läuft auf Linux-Rechnern mit Sendmail und Milter API, Postfix, QMail, Exim sowie Communigate Pro und ist ab sofort verfügbar.

Kaspersky Anti-Spam 3.0 - Datenblatt  [Acrobat pdf - 715 KB]

 
         
     

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